Sonntag, 30. November 2008

Nikolaus-Gewinnspiel 2008


HoHoHo.....bald ist Nikolaus und wer hat Lust auf ein Spiel ?

Schau Dir den Clip mal genau an.
Da kommt was auf Dich zu, denn Du musst die Mundharmonikas zählen.

Ganz egal welches Fabrikat, welche Größe. Zähle einfach alle und schätze mal, wie viele es sind.



Dann schicke mir bis zum 06. 12. 2008 bis 18.00 Uhr
eine Mail an folgende Adresse:
mariohemken@gmx.de

Die ersten 3, die es genau wissen oder am nächsten dran sind, gewinnen jeweils 1 x.......

SEYDEL Soundcheck Vol. 2 - Blues Playback Pack




Du suchst eine anspruchsvolle Band zum Üben?


Deine Band steht bereit:

  • 11 von Profis eingespielte Playbacks
  • bequemer Zugriff auf die einzelnen Tracks in 12 Tonarten
  • unterschiedliche Blues-Stile
  • Spieltipps für Positionen 1-3
  • CD-Rom mit Multimedia-Programm für PC/Mac (s. Zoom-Bild)
  • alle Stücke als mp3-Files verfügbar
Mit dieser Multimedia-Software holst Du Dir Deine Band nach Hause auf Deinen Computer oder auf Deinen mp3-Player - diese Musik macht wirklich Spaß!

Das Besondere dieser Playback-Sammlung sind 11 Blues- und Blues-verwandte Stücke, die in allen 12 Tonarten zur Verfügung stehen und daher mit Harps in jeder Tonart begleitet werden können.

Die Stücke eignen sich daher auch hervorragend für andere Solo-Instrumente, wie Gitarre, Saxophon, Trompete usw..

Sie wurden live eingespielt von zwei Profi-Musikern: Eeco Rijken Rapp (Piano) und David Herzel (Drums).

Willst Du mehr darüber erfahren ? Klick doch oben rechts auf das Seydel Logo, dann kommst Du auf die Homepage wo Du mehr darüber erfahren kannst.


Viel Spaß und Erfolg!

Foto anklicken und du hast es etwas einfacher beim zählen/schätzen.



2 neue Video Clips

Mississippi Campfire



Hier könnt Ihr mal hören wie unser Wohnzimmer Blues klingt.
Diese LIVE-Aufnahme wurde mit einem Zoom H2 aufgenommen.
Das Lied heisst "Polk Salad Annie" und ist von Tony Joe White.

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New York Blues Scene



In New York unterwegs sein ist immer ein besonderes Erlebnis. Aber die Szene vor Ort hat sich in den letzten Jahren verändert. Nicht nur wegen 09/11. Viele Clubs haben geschlossen und viele Musiker sind weggezogen.
Aber noch gibts es eine kleine Blues-Szene.
Auf der Bleecker Street findest Du das "Terra Blues". Mittlerweile der einzige Club mit regelmäßiger Blues Musik.
In Hoboken/New Jersey kannst Du noch zur Monday Blues Jams ins "Scotland Yard", angeführt von Big Ed Sullivan, gehen.

Solltest Du mal in NYC sein, dann gehe hin und vergiß das Trinkgeld nicht!
Und solltest Du mal mit spielen wollen, dann frag einfach. Die Musiker da sind meist sehr offen und freuen sich über jeden, der kommt.

In der Diashow über New York hörst Du einen sehr rauhen Mitschnitt von einem Konzert aus dem Terra Blues. Michael Powers spielt da und ich durfte ein Stück mit jammen.

Mehr Infos über Michael Powers hier:
http://www.michaelpowers.com/

Musiker in der Diashow:
Big Ed Sullivan
Ray Shinnery
David Jacobs-Strain
Dennis Moriarty
Hazmat Modine
und andere...

oh....and meine Wenigkeit an der Harp.

Sonntag, 23. November 2008

Heimweh......


Der Winter ist angekommen.
Wenn man sich nicht auf russische Art eingemümmelt hat friert man sich alle abstehenden Körperteile ab. Da bleibt man lieber zu Hause. Bei Tee, Gebäck, Duftkerze, Decke, Katze auf der linken Seite, etwas zu lesen und einem kleinen Anflug von Urlaubsgedanken.
Wenn ich an Urlaub denke, dann an New York. Zwar fliege ich im April 2009 nicht nach NYC, aber totzdem denke ich sehr oft an diese Stadt.
Wer mal Interesse daran hat zu sehen, was ich so in der Stadt mache:



Part I
Mit dem Blick aus meinem Zimmer im Kolpinghaus beginnt diese kleine Reise. Du siehst Roosevelt Island, die man nur mit einer Gondel erreichen kann. Aber der Ausblick auf die Skyline lohnt sich. Die Queensboro-Brücke ist auch bekannt aus dem Woody Allen Film "Manhattan". Du siehst die goldene Kugel vor dem UNO-Gebäude, die Freiheitsstatue, die Skulptur "Sphere" im Battery Park.Weiter gehts zur Brooklyn Bridge, wo wir Karl Lagerfeld gesehen haben, die nach Brooklyn führt. Über die Manhattan Bridge gehts wieder zurück. Das Schlussbild entstand im Central Park, im Bereich Strawberry Fields mit dem "Imagine" John Lennon Memorial.






Part II
Auf einem Friedhof in Brooklyn kann man sich die Grabstätten von ein paar Prominenten ansehen. Basquiat oder Leornad Bernstein. Im Museuum of American History gibts die unglaublich echt wirkenden Panoramafenster zu bestaunen. Das Warner Building am Nordausgang des Central Park ist auch ein Highlight. Du siehst die Wall Street und Plätze im Central Park. The Ramble, die Bow Bridge und den Brunnen. Hupen kostet in der Stadt 300 $ und statt Kaugumi-Automaten gibts Automaten mit Hundefutter.
an jeder Ecke gibts was zu entdecken.





Part III
Obama war in der Stadt, daher das hohe Aufgebot an Polizisten und Sicherheitsleuten. Die Public Library ist ebenso sehenswert wie der klassische Times Square oder die Grand Central Station Haupthalle. Das MoMA wurde vor ein paar Jahren umgebaut und neu eröffnet. Chagall, Pollock, Warhol etc........dort kann man sich die meisten bekannten modernen Werke ansehen. Ich habe sogar ein Foto mit einem Harpspieler entdeckt. Das Rockefeller Center bietet seit neustem das Top of the Rock - eine Aussichtsplattform, die nur mit dicken Glaswänden abgetrennt ist. Alle pilgern zum Empire State Building. Auch schön, aber längst nicht so beeindruckend wie ToR.

Sonntag, 2. November 2008

The Blues Kings - Big Road Blues

Als Mundharmonikaspieler kommt man nicht drum herum: man trifft immer andere Harper. Das hat viele Gründe. Selten aus Zufall, meist aus Gründen einer Zusammenfügung gemeinsamer Interessen, sprich: Festivals, Konzerte, Workshops.
Im letzten September war ich bereits zum zweiten Mal in Klingenthal und es tummelten sich dort die üblichen Gestalten und Verdächtigten, die man scheinbar immer und überall zu sehen glaubt. Natürlich freue ich mich über den einen oder anderen und weiß doch auch, das es anders herum auch so ist.
Herbie Grezel ist so jemand. Ich kann nicht behaupten, das ich ihn gut kenne, dazu kreuzten sich unsere Wege nur sporadisch. Insgesamt traf man sich dreimal. Das reicht aus, um sich zu "kennen" und von mir eine Erwähnung auf meinen Blog zu bekommen.
Dazu kommt, das Herbie neben Bertram Becher und Ben Bouman der dritte Mann im 3 Harp Boogie aus Klingenthal war/ist. Dieses Video hab ich auch irgendwo hier auf den Blog gesetzt. Musst Du einfach mal suchen.

Herbie Grezel ist Sänger und Harper bei der Band "The Blues Kings".
Herbie Grezels Gesang ist eine Mischung aus Guy Forsyth und Lester Butler ( was man ihm schon oft gesagt hat) - sehr markant und durchdringend. Herbie spielt absolut over the Top. Keine diletantischen oder debilen Zwischenschnörkel.

Die Gitarre spielt Eric Zuidema, der Bass wird von Jan-Joris Sportel gezupft und das Schlagwerk bedient Gerrit Bruinink.
Die Band kommt aus den Niederlanden und hat eine CD heraus gebracht, die ich nur empfehlen kann. 12 eigene(!) Stücke und jede einzelne eine Perle.

Normalerweise fängt man mit positiver Kritik an und äußert erst am Ende das, was einem gefällt. Ich mache es anders herum, weil es nicht so lange dauert.
Das Cover der CD ist das einzige, was mir nicht gefällt. Aber ich denke, das geht auch anderen so. In der Regel greift man an solch gestalteten Booklets vorbei zu nächsten CD im Ständer.
Daher ist es mir besonders wichtig darauf hinzuweisen, das hier das Äußere nicht das Entscheidende ist. So. Fertig mit dem nicht so Schönem.
Jetzt aber zur CD selbst.

Ich hab mir mal ein paar Stücke heraus gehört und versuche mal zu beschreiben, was ich davon halte. Die Tonarten stehen hinter den Stücken in Klammer.

1. Automobile (in A)

Die elektrische Gitarre imitiert den startenden Motor einer Harley Davidson. Weg vom Seitenstreifen ab auf die Straße, vorbei an Tierkadavern und Autowracks, der Fahrtwind peitscht einem um die Ohren. Dieser harte Texas Boogie ist als CD-Opener allein schon der Erwerb dieser CD wert. Herbies Gesang geht durchs Astatic wie der Teufel durch die verchromten Eingeweiden der Harley.
Dazu spielt er saufett die Harmonika und geizt mit absoluter Tonfülle. Seine Stärke ist das auf den Punkt gebrachte Spielen. Nichts ist verschönert, alles unterstützt diesen Song in seinem Aufbau. Nach fast 4 Minuten steigt man mit tellergroßen Schweißflecken vom imaginären Zweirad ab und bleibt breit grinsend am Straßenrand stehen.

2. Be My Baby (in A)
Ebenso elektrisch kommt dieser Stomper hüftwippend in die Gänge. Keine Breaks, das Schlagzeug und der Bass tragen das Baby nach Hause. Die Harmonika erinnert mich sehr stark an den Stil von Lee McBee. Zweite und erste Position kommen hier zum Einsatz. Die obere Oktave kommt sehr gut durch.

3. Callgirl ( in G)
Ein swingener Shuffle.

4. Come Home (in D)
Na also geht doch - Weniger ist wirklich Mehr! Herbie spielt druckvoll einzelne Töne, kaum wirklich Läufe, aber genau auf meine Wellenlänge, lange gehalten, kehliges Vibrato und fetzig. Das knackt in den Ohren. Mein zweiter Favorit auf der CD.

5. Ford Fairline ( in F)
Gary Primich ? Oh.....das war meiner erster Eindruck. Dieses akustische Schmuckstück hätte von Primich sein können. Aber, so weit wage ich mich hervor, Herbie kommt ihm augenwimperndick sehr nah. Dazu am Ende ein Videoclip!

6. Say Hi (in E)
Nur Gesang, Harp und ein stampfender Fuß - mehr braucht es nicht für einen Song. Ich freu mich immer, wenn sich ein Harper dieser Tradition annähert und was Gelungenes daraus macht. In der zweiten Hälfte kommt dann ein Bass, die Gitarre und Schlagzeug hinzu. Sag Hallo zum Blues.


7. I`m In Love ( in G)
Die immer wieder gern gehörte Story über die Frau, die einen nicht liebt. Aber davon Träumen darf man dann doch noch. (Naja, wer drauf steht meine ich)

8. No Dime (in E)

9. Father Brown (in G )

10. Down the Line (in E)

11. Hangin`Song (in F)

12. Playground ( in G)
Kurzes aber schick gespieltes Harp-Gitarren-Duell. Sehr ansprechend.

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Ford Fairlane




Say Hi...to the Blues & Army Blues



Hangin`Song




Mehr Infos auf der Website der Band:

http://www.theblueskings.com

Samstag, 1. November 2008

New York Blues Teil 4

Erstaunlich, was ich dann doch noch ab und zu in meinem Urlaubs-Fotos-Fundus ans Licht bringe. New York besitzt natürlich auch das eine oder andere Musik-Geschäft. Wie bei uns bekannt bekommt die Mundharmonika ihren Platz in einer Glasvitrine im Vorführ- bzw- Kassenbereich. Harps habe ich nicht abgelichtet, die sehen dort nicht anders aus als hier.
Trotzdem zeige ich ein paar Fotos von Läden, die ich unterwegs gefunden habe.

Man beachte den Preise bei den Gitarren. Bei dem erdezeitigen Dollarkurs lohnt es sich doch zuzugreifen.


Matt Umanov liegt in der Bleecker Street. Jene welche Strasse in Greenwich Village, die ein paar Bluesclubs hat, bzw. Bars mit Live-Musik jeder Art.

Den Laden findet man in Chinatown.
Ein paar Bilder noch zum anklicken und anschauen.


DeFord Bailey - Harmonica Wizard

DeFord Bailey (1899 - 1982) war in der Country-Musik(!)-Szene eine Ausnahmeerscheinung im doppelten Sinne. Er war ein Mundharmonikasolist mit einem einzigartigen Stil und er war der einzige afroamerikanischer Musiker, der in der "Grand Ole Pry" Show aufgetreten ist.
Bailey beherrschte neben der Harp auch diverse andere Instrumente. Aber die Harp war es, die ihn berühmt gemacht hat.

Bailey trat regelmäßig im Radio auf und machte einige Aufnahmen für das Brunswick Label in New York City und RCA Victor in Nashville. Er trat mit den damals ganz Großen der Countryszene auf: Bill Monroe, Roy Acuff und Uncle Dave Mason.
Bailey war in all der Zeit von Diskriminierungen verfolgt. Seine Karriere als auftretener Musiker endete offiziell 1941 aus Gründen von Lizenz-Streitereien. Bailey hielt sich seitdem als Schuhputzer, Frisör und Vermieter über Wasser.
Obwohl er die Harp nie aus den Händen legte, trat er seit seinem Rauswurf nicht mehr öffentlich auf. Ausnahme: 1967 und 1974 trat er nochmals im Rahmen einer Revival-Show in der Opry-Show auf.

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Ich habe bezüglich Deford Bailey ein paar spannende Empfehlungen.

1.) Es gibt bei amazon das Buch "Deford Bailey - A Black Star in Early Country Music" von David C. Morton und Charles K.Wolfe. Es ist eine Biographie auf der Grundlage von zahlreichen Audioaufnahmen, die Morton im Hause von Bailey aufgezeichnet hat. Es entstand ein Material aus etlichen Stunden. Bailey erzählte aus seinem Leben und zwischendurch griff er zur Harp oder zur Gitarre und spielte dazu. Aus diesen Aufnahmen entstand auch eine CD.



2.) "The Legendary DeFord Bailey - Country Music`s First Black Star"
Die CD ist ebenfalls bei amazon zu bekommen, leider zu einem sehr teuren Kurs.


1. Pan American
2. Ain't Gonna Rain No More
3. Lost John
4. Alcoholic Blues
5. Cow Cow Blues
6. John Henry
7. Speech About Harps
8. Old Hen Cackle (Take 1)
9. Sweet Marie
10. Black Man Blues
11. Red River Valley
12. Gotta See Mama Every Night
13. Welcome Table
14. Kansas City Blues
15. Stove Pipe Blues
16. Speech About Water And Harps
17. Shoe Shine Boy
18. Swing Low, Sweet Chariot
19. Talk About Grandfather
20. Hesitation Blues
21. Old Hen Cackle (Take 2)
22. Saints
23. Don't Get Weary Children
24. Sook Cow
25. Down The Road A Piece
26. Evening Prayer

Internet-Seiten:

Es gibt eine sehr informative Seite über DeFord Bailey, die ein Besuch wert sind. Dort findest du eine sehr ausführliche Biographie uns etliche Songs zum anhören.


http://www.pbs.org/deford/index.html