Samstag, 29. Dezember 2007

The Kittyhawks - Konzertfotos

Es ist nicht einfach etwas über ein Konzert zu schreiben, wenn man selbst daran teil nimmt. Ich halte mich daher mit einer allzu kritischen Berichterstattung zurück, das dürfen andere übernehmen. Aber ich lasse die Bilder sprechen und erwähne das eine oder andere drum herum.

DIE LOGE in Münster war der Platz, wo der akustische Blues sein Zuhause findet. Da war kein Platz für laute Töne (naja, Ausnahmen bestätigen die Regeln). Wir haben einen Strauß bunter Melodien aus dem Koffer gekramt, mächtig angestaubt und angewelkt, aber immer noch eine Ohrenweide. Die Mischung des Abends bestand aus Blues, Country, Reggae, Garagen-Rock, Bossa Nova, Swing, Rock, Slow Blues, Funk und andere Gewächsen.

Es gab Stücke von Hollywood Fats, Tina Turner, ZZ Top, Chris Jones & Steve Baker, Hans Thessink, Tom Waits, Rolling Stones, McKinley Morganfield, Luther Allison....

Übrigens:
Ich war als Harper nicht allein vertreten, denn es waren zwei vom Stammtisch beim Konzert dabei. Frank Bartelt hat sich dazu überreden zu lassen ein paar Stücke mitzuspielen. Das war auf jeden Fall eine willkommene Bereicherung des Abends, denn immer die gleiche Harp um die Ohren.......:-), Frank spielt eine sehr ausgewogene Harp, mir gefällt vor allem dieser runde, warme Ton, den ich sonst so von niemanden bisher gehört habe.
Man sieht, es lohnt sich bei unseren Konzerten vorbei zu kommen, denn sie haben immer auch einen starken Session-Charakter.


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Freitag, 28. Dezember 2007

Rod Piazza & Kim Wilson Konzert Mitschnitt

Auf der Website vom Tampa Bay Blues Festival gibt es zwei Streams zum anklicken und anhören.
Dabei handelt es sich um LIVE Aufnahmen aus dem Jahre 2003 mit
Michael Burks, Deborah Coleman, Delbert McClinton, Rod Piazza und Kim Wilson. Das ist eine willkommene akustische Untermalung bei allem was man sonst so am PC macht.

Es gibt 2 Streams zum anklicken. Auf der Website auf Pictures klicken.

1. Best of the 2003 Tampa Bay Blues Festival
Michael Burks
Kim Wilson
Deborah Coleman

und

2. Best of the 2003 Tampa Bay Blues Festival
Rod Piazza
Rod Piazza & Kim Wilson
Delbert McClinton


Ich hab mir mal die Mühe gemacht die Songtitel heraus zu hören, dann wisst Ihr auch was Euch erwartet. Ich sag nur : SUPER !!!! Vor allem die geniale Fusion von Piazza und Wilson.

Stream 1
Tracks:
01 - I'm In Love With You Baby (Michael Burke)
02 - The Sky Is Crying (Michael Burke)
03 - Mean Old Lady (Michael Burke)
04 - Don't Let It Be A Dream (Michael Burke)
05 - Sittin' Here Waiting (Kim Wilson)
06 - Trust My Baby (Kim Wilson)
07 - They Raided The Joint (Deborah Coleman)
08 - My Heart Bleeds Blue (Deborah Coleman)
09 - Goodbye Misery (Deborah Coleman)
10 - Murder In The First Degree (Rod Piazza)

Stream 2
Tracks:
01 - Sinister Woman (Rod Piazza)
02 - Oh Baby (Rod Piazza & Kim Wilson)
03 - Telephone Blues (Rod Piazza & Kim Wilson)
04 - Goin' Down Slow (Rod Piazza & Kim Wilson)
05 - Ahw Baby (You're Lookin' Good Again Tonight) (Rod Piazza & Kim Wilson)
06 - Blue Midnight (Rod Piazza & Kim Wilson)
07 - Instrumental Jam (Rod Piazza & Kim Wilson)
08 - I Wanna Thank You Baby (Delbert McClinton)
09 - I Want To Love You (Delbert McClinton)
10 - B-Movie Boxcar Blues (Delbert McClinton)
11 - New York City (Delbert McClinton)
12 - Leap Of Faith (Delbert McClinton)
13 - Givin' It Up For Your Love (Delbert McClinton)




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http://www.tampabaybluesfest.com/

Sonntag, 16. Dezember 2007

Peter Madcat Ruth goes crazy !!

Peter Madcat Ruth hat einen der begehrten und zumeist berechtigten Grammy Awards bekommen. Was Bob Brozman an der Gitarre ist, ist Peter Madcat Ruth an der Mundharmonika.
Seine virtuose Spielweise ist nicht kopierbar. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf die Mundharmonika. Er singt, spielt Ukulele, Gitarre, Maultrommel, irische Tin Whistle, Kalimba, Banjo und andere ursprüngliche Instrumente aus der ganzen Welt.
Sein Repertoire umfasst Blues, amerikanische Folks-Musik, Jazz, Weltmusik.
Seit über 45 Jahren bläst er die Mundharmonika um die ganze Welt und hat einen Kultstatus unter vielen Harpern. Zu Lebzeiten eine Legende zu sein schafft nicht jeder.

Angefangen hat er in Chicago in den früheren sechziger Jahren mit Folk und Blues an der Gitarre und Harp. Anfang der 70er traf er Walter Horton und studierte fortan den Chiacoger Blues auf der Mundharmonika. Anfang der 70er zog er nach Ann Arbor/Michigan, wo er in einigen der progressivsten Band spielte:

New Heavenly Blue

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Dave Mason, Steve Dudash, Peter Bonnisteel, Madcat, Chris Brubeck, Chris Brown


und Sky King
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Chris Brubeck, Chris Coen, Rick Jacobi,Dave Mason, Richie Morales, Madcat

In den Mitt Siebzigern tourte er mit dem Jazz-Pianisten Dave Brubeck.

1990 gründete er mit der Gitarristin und Sängerin Shari Kane das Duo Madcat & Kane.
Seither sind die beiden musikalisch zusammen und unternahmen nationale und internationale Tourneen. Es gibt auch CDs.

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Madcat's war seitdem Gast auf vielen Mundharmonikafestivals in den USA, Europa und Asien.
Er spielte auf über 50 Platten mit, arbeitet für das TV und Radio und bietet Workshops an.

Ich habe auch ein paar CD Empfehlungen.

Triple Play - LIVE

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Triple Play: Joel Brown (guitar, vocals), Chris Brubeck (bass, piano, bass trombone, vocals), Madcat (Harps, Maultrommel, vocals).
Nobody Knows You When You're Down and Out
Blue Rondo a la Turk
Crossroads
How Long
Take Five
The Road to Thomasville
Now That the Children Are Gone
New Stew (Opus Two)
This Is Where the Truth Lies


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MADCAT'S HARMONICA & UKULELE PROJECT

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Um einen Blick auf seine musikalischen Fähigkeiten zu bekommen empfehle ich diese Aufnahme, denn er spielt dort alle Instrumente selber. Ukulele, Harp, gitarre, Banjo und einen ganzen Sack voller Percussionsinstrumente: Kuhglocke, Holzblock, Shakers, Guiro, Schneeketten(!), Zahnbürsten (!!), Schuhkartons (!!!) und Kochtöpfe (!!!!).


Peter beschränkt sich nicht nur auf das Spielen der Harp. er ist auch ein ausgezeichneter Unterhalter. Seine Darbietungen und "Performances" haben Kultstaus.

Ein Blick auf das Video zeigt wovon ich rede.

Sonntag, 9. Dezember 2007

THE KITTYHAWKS - Blues Live am 26. 12. 2007

The KITTYHAWKS sind zwei Vollblut-Musiker aus dem westfälischen Münster, weniger Stockfisch als vielmehr extrovertierte, authentische Blueser.
Was gibt es über die zwei zu sagen....?!

Da gibt es auf der einen Seite Detlev "Meister" Michel am Gesang und an den Gitarren. Der"Meister" bezieht sich auf seinen Beruf als selbstständiger Optikermeister. Aber nicht nur, denn wenn er mit seinem wendigen, swingenden Gitarrenspiel blaue Wunderbohnen aus seinem Hut zaubert, flattern so manche Hosenbeine im Publikum den Takt dazu.
Detlev spielt seit ca.500 Jahren das Ur-Instrument des Blues schlechthin. Mal Bluesig, mal rockig oder mal jazzig einfallsreich. Seine Gitarre ist ein Schwellkörper mit ganz eigenen Gesetzen.
In seinem kurz gehaltenem Rauschebart lassen sich Regenrinnenfalten nur erahnen.
Wenn er singt beweist seine Stimme absolute Bodennähe. Sein Gesang ist mehr gesungen als gesummt und dann und wann auch gewimmert oder mit tiefstem Baß gebrummt.


Mario spielt die Blues-Harp, die Mundharmonika, das Mississippi-Saxophone, den Fotzhobel (bayrisch für Mundharmonika), the Pocket Rocket. Mit ihr spielt er seit mittlerweile 17 Jahren den gemeinen, dreckigen Blues der sich gewaschen hat. Ohne Brandsalbe für die Lippen traut er sich nicht aufs Parkett.

Unterstützung bekommen die beiden von Bernd Werner.


Bernd Werner
Das Schlagzeug ist in erster Linie sein Haupt-Instrument.
In einigen Bandprojekten schwang er die Besen und klöppelte das Fell von der Trommeln. Seine musikalische Leidenschaft ist der Rock`N`Roll.
Der Blues ist ihm mit seinen vielen Gesichtern nicht ganz neu und so schlägt der den traditionellen, eher rauren Beat an, der dem Blues so eigen ist.
Bernd bringt jahrelange Erfahrung aus dem Ska- und Rockabillybereich mit ein, ist hier in Münster aber vor allen Dingen durch sein swingendes und stilsicheres Schlagzeug bei der „Groovy Island Bluesband" in der Szene aufgefallen.
Mit Bernds sicherem Backbeat im Hintergrund spielt das Trio so relaxt, als würden sich die Musiker nicht auf irgendeiner Kneipenbühne oder bei der wöchentlichen Probe treffen, sondern sich ganz entspannt um ein Lagerfeuer versammeln.


Das Zusammenspiel der 3 ist bunt, der Groove kommt und verschwindet nach den Gesetzen der Intuition und Improvosation. Sie knallen wie kleine Abrißbirnen in die Geschichte des Blues hinein. Aber sie zerschlagen nichts. Sie sind eher wie das feine Werkzeug des Restaurators ohne den Ursprung zu verfälschen.
Sie entwickeln sich spieltechnisch zu einen gemeinsamen Knoten aus traditionellen und zeitgenössischen Blues.


Ob es nun augenwinkelhängende Bluesballaden, der stampfende Boogie oder der Country-Folk-Blues ist: allen Songs gemeinsam bleibt, das die Musik der drei durch alle abstehenden Körperteile geht.

Hier wird ein Cocktail gemixt der wie gespritzt seine Wirkung nicht verfehlt. Da steht Mann/Frau und denkt bei sich: So ist das Leben - nur echt im Blues !





Bitte etwas Geduld wähend der Player die Songs lädt !

Hier mal ein paar LIVE Songs ohne technische Falltür. Die Aufnahmen entstanden irgendwann, irgendwo auf einem Konzert. Somit hast du einen ersten Eindruck über das, was wir so von uns geben :-)



Das Konzert findet am 26. 12. 2007 ab 20 Uhr in der LOGE statt, Diepenbrockstrasse, Münster.
Wer rein zufällig Zeit und Lust hat darf vorbei kommen. Bitte eine Harp mitbringen !! Denn das jammen mit anderen Musikern liegt uns im Blut.

Portrait - Mario Hemken



Mario Hemken, geboren am 22. Februar 1972 in Bardenberg, hauptsächlich aufgewachsen in Gustorf bei Grevenbroich (nur bekannt aus der Staumeldung).
Der Blues holte mich mit dem Film BLUES BROTHERS ins Leben. Tausend Mal gesehen, aber nie das Blues-Harp-Spiel von Dan Aykroyd als solches wahr genommen. Ich wusste nicht einmal, was er genau dort spielt, geschweige denn, was Blues überhaupt ist. Danach eine Kassette von Muddy Waters in der Bücherei zum Ausleihen gefunden.

1990 habe ich mir die erste Cross Harp von Hohner gekauft. Und das Country Blues Rock Harp Buch von Martin Rost mit Schallfolie. Ich fing an mir die vorgestellten CD-Tipps zusammen zu kaufen: Paul Butterfield, Norton Buffallo, Sonny Terry & Brownie McGhee usw.. Ich machte kleine Schritte. Von Vorteil war, das ich mit 18 jeden Morgen mit dem Fahrrad zur Schule fahren musste, 4 KM hin und zurück. Die Zeit nutzte ich um freihändig Harp zu üben. 1 Jahr wettergeprüftes Training und viele schräge Bob-Dylan-Töne, bis ich mein erstes Bending entdeckte und die ersten Riffs dudeln konnte.

Die ersten Auftritte hatte ich als Gastmusiker von "Mark & Simon", Samuel Eddy und einer Blues-Band namens "Roadrunner". Ich schnupperte reales Musikerleben.

Meine Vorbilder:
Sonny Boy Willliamson, Mitch Kashmar, Jaybird Coleman, DeFord Bailey, Dennis Gruenling, Walter Horton, William Clarke, Rod Piazza, Gary Smith, Gary Primich, Annie Raines, Andy Just, Mark Ford, Mark Wenner, Kim Wilson, Carey Bell, James Cotton, Mark Hummel..............

1994 zog ich nach Münster, stieg dort gleich in die Band FULTON`S POINT ein, später die THE BUSY BEDBUGS und dann THE KITTYHAWKS.
Seitdem an unzähligen Blues-Sessions teil genommen (LEEZE, PINK PIANO Osnabrück, LAGERHALLE Osnabrück, HOT JAZZ CLUB, BUNTEN VOGEL, FUNDUS.................) .

Ich möchte mich hier auch bei allen Musikern bedanken, mit denen ich bisher spielen durfte und mir oft mit guten Tips aktiv zur Seite standen und noch stehen ( "Ja, Erkan, ich habe die RICHTIGE Harp!").:
Tom Vieth, Matt Walsh, Wolfgang Hillmann, Rainer Achterholt, Erkan Özdemir, Kai Strauss, Gerd Gorke, Bertram Becher, Big Ed Sullivan ( cooler Kerl aus NYC), Popa Chubby ( eine unvergessene Session im ROADSTOP in NYC 2003 ), Memo Gonzalez, Lothar Dornieden, Henk Werntgen, B.B. & The Blueshacks, Wolfgang Flammersfeld, Michael Rafalski und viele andere, deren Namen ich im Moment nicht im Kopf habe.............




Mein ständiger Begleiter, egl, wo ich auftrete, denn dieser Amp zaubert mir stets ein kleines, leicht zurückhaltendes, aber vorhandenes, Musiker-Lächeln ins Gesicht. Das Design gefällt mir sehr gut .. der Leder-Retro Look ist sicherlich nicht jedermans Sache. Aber das allein ist es ja nicht, der Klang ist für mich vor allem entscheidend. Leicht angezerrt, leicht röhrig...... In kleinen Räumlichkeiten, Cafe`s und/oder Kneipen ausreichend, denn Lautstärke kann auch Gäste vertreiben. Und ganz nach meinem Motto: Play Big, Pack Small

In kleinen Räumlichkeiten, Cafe`s und/oder Kneipen ausreichend, denn Lautstärke kann auch Gäste vertreiben. Und ganz nach meinem Motto: Play Big, Pack Small




Ja, auch das ist mir wichtig: Viel Innenleben, wenig Gepäck, auch wenns dann auf Kosten der Ordnung geht. Aber wer schon mal in den Koffer von Gary Primich schauen konte, in dem alles ungepolstert flugtechnisch seine eigene Reise antrat weiß, das es die Ordnung eben nicht alleine macht. Mir reicht es so, alles ist soweit drin. Ich benutze ein ASTATIC JT30, kein altes, aber eben funktionsfähig. Meine Lippen berühren stets mir heilig gewordenes Blech, allem voran Hohner Marine Band DL, Golden Melody, Seydel Blues, Tombo Folk Blues, Hohner Special 20 oder die alte Meisterklasse (snief, was waren das noch für Zeiten, in denen man sie bekam.....ein herrliches Instrument). Ganz zu empfehlen die Handmade Harmonicas von Tony Ramos !!!



Als Gesangs-Mikrofon und fürs akustische Spiel nutze ich den Nachbau eines ELVIS-Micros, ein IMQ. Neben dem JT30 in schwarz oder rot nutze ich noch ein kleines RUSKIN Mikro, welches kleiner ist und schön chrom-ummantelt funkelt. Als Effektgerät nutze ich ein BOSS RV-3 Digital Reverb/Delay. Ab und zu greife ich auch zu einem Octaver oder zu einem Flanger.

Montag, 3. Dezember 2007

Customized ßeta-harps by Ben Bouman



Für jeden ernst zu nehmenden Musiker stellt sich irgendwann die Frage, wie man sein Instrument verbessern könnte. Bei Mundharmonika-Spielern ist das nicht anders.
Es gibt eine Menge Harper, die seit Jahren ihr Instrument frisch aus der Box pflücken und kein bisschen Zeit dazu verschwenden, ihr Instrument zu tunen, indem sie die Stimmzungen durch Schleifen und ankratzen spielbarer machen. Zu jener Sorte gehöre ich und etliche Versuche mir die Welt des Stimmens der Harps theoretisch/praktisch nahe zu bringen mussten an meiner inneren Verständnisblockade scheitern.

Trotz eigener Defizite im pfleglichen Umgang mit Harps (man möge mir verzeihen) liebäugel ich immer recht neugierig auf jene welche, die das Handwerk, das Wissen und das Können zur Optimierung einer Bluesharp zu nutzen wissen. Solch einen Customizer ( im Volksmund wahrscheinlich mit "Mundharmonikaverbesserungsstimmer" übersetzbar ) möchte ich hier vorstellen.
Ben Bouman ( Harpspieler bei der Band THE MARBLETONES ) verfügt über die natürliche Gabe eines perfekten Ohrs. Davon besitzt er sogar zwei. Er hört ganz genau, wann ein Ton stimmt und was nicht. Dise Gabe ist beim musizieren unabkömmlich, birgt sie aber die Eigenschaft, nicht nur die perfekten Töne zu hören, sondern auch die leicht schiefen, die den Hörgenuss von Musik massiv beinträchtigen können.

Ben Bouman : "All my life I was unhappy with the harps that I had. The wood swelled and had sharp corners and edges, reeds went flat or broke......."

Ben feilte, reparierte und werkelte sein Jahren an der perfekten Harp. Das stieß auch bei anderen Harpern auf Interesse, denn die erkannten den Unterschied sofort, als sie eine Harp von Ben Bouman spielten. Doch es dauerte eine Weile bis Ben bereit war die Harps für andere Spieler zu fertigen, denn seine Ansprüche an der optimalen Harp sind sehr hoch.
Customizing ist für ihn mehr als nur stimmen. Maßgeblich entscheidend ist für ihn auch die Zungenlage, die Zungen-Kurve, die Zentrierung und die angepasste Luftspalte.


Seit 2 Jahren arbeitet Ben für Seydel als Qualitäts-Manager und er trug zur Entwicklung der jetzigen 1847 mit Stahlzungen bei. Und eben diese 1847 war genau die technische Herausforderung, die er seit Jahren suchte. Das ist der Grund, warum Ben die Seydel 1847, die ja von Hause aus schon einen hohen Standard mitbringt, als Grundlage für seine ßeta-harps nutzt. Ein Traum wird wahr........

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Suchst Du eine luftdichte Harp ?

Suchst Du eine Harp, die sich leicht benden läßt ?

Willst Du einen satten, vollen Sound ?

Willst Du Overblows spielen ?

Suchst Du ein Instrument ohne Ecken und Kanten ?

Willst Du eine präzis gestimmte Harp ?

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Keine Frage, wer will das nicht. Ich denke, ich bin nicht allein auf dieser Welt der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat und sie auch nie bekommen wird - was das Stimmen von Harps angeht. Na schön, das ist nicht gerade meine Stärke, aber wie gut ist es doch, das man andere dafür hat.

Solltest Du also Lust bekommen haben Dir die ßeta-harp näher anzusehen, dann empfehle ich Dir: nimm Kontakt mit Ben Bouman auf, er kann Dir alle speziellen Fragen dazu beantworten


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