
Für jeden ernst zu nehmenden Musiker stellt sich irgendwann die Frage, wie man sein Instrument verbessern könnte. Bei Mundharmonika-Spielern ist das nicht anders.
Es gibt eine Menge Harper, die seit Jahren ihr Instrument frisch aus der Box pflücken und kein bisschen Zeit dazu verschwenden, ihr Instrument zu tunen, indem sie die Stimmzungen durch Schleifen und ankratzen spielbarer machen. Zu jener Sorte gehöre ich und etliche Versuche mir die Welt des Stimmens der Harps theoretisch/praktisch nahe zu bringen mussten an meiner inneren Verständnisblockade scheitern.
Trotz eigener Defizite im pfleglichen Umgang mit Harps (man möge mir verzeihen) liebäugel ich immer recht neugierig auf jene welche, die das Handwerk, das Wissen und das Können zur Optimierung einer Bluesharp zu nutzen wissen. Solch einen Customizer ( im Volksmund wahrscheinlich mit
"Mundharmonikaverbesserungsstimmer" übersetzbar ) möchte ich hier vorstellen.
Ben Bouman ( Harpspieler bei der Band THE MARBLETONES ) verfügt über die natürliche Gabe eines perfekten Ohrs. Davon besitzt er sogar zwei. Er hört ganz genau, wann ein Ton stimmt und was nicht. Dise Gabe ist beim musizieren unabkömmlich, birgt sie aber die Eigenschaft, nicht nur die perfekten Töne zu hören, sondern auch die leicht schiefen, die den Hörgenuss von Musik massiv beinträchtigen können.
Ben Bouman : "
All my life I was unhappy with the harps that I had. The wood swelled and had sharp corners and edges, reeds went flat or broke......."Ben feilte, reparierte und werkelte sein Jahren an der perfekten Harp. Das stieß auch bei anderen Harpern auf Interesse, denn die erkannten den Unterschied sofort, als sie eine Harp von Ben Bouman spielten. Doch es dauerte eine Weile bis Ben bereit war die Harps für andere Spieler zu fertigen, denn seine Ansprüche an der optimalen Harp sind sehr hoch.
Customizing ist für ihn mehr als nur stimmen. Maßgeblich entscheidend ist für ihn auch die Zungenlage, die Zungen-Kurve, die Zentrierung und die angepasste Luftspalte.
Seit 2 Jahren arbeitet Ben für Seydel als Qualitäts-Manager und er trug zur Entwicklung der jetzigen 1847 mit Stahlzungen bei. Und eben diese 1847 war genau die technische Herausforderung, die er seit Jahren suchte. Das ist der Grund, warum Ben die Seydel 1847, die ja von Hause aus schon einen hohen Standard mitbringt, als Grundlage für seine
ßeta-harps nutzt. Ein Traum wird wahr........
Suchst Du eine luftdichte Harp ?
Suchst Du eine Harp, die sich leicht benden läßt ?
Willst Du einen satten, vollen Sound ?
Willst Du Overblows spielen ?
Suchst Du ein Instrument ohne Ecken und Kanten ?
Willst Du eine präzis gestimmte Harp ?
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Keine Frage, wer will das nicht. Ich denke, ich bin nicht allein auf dieser Welt der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat und sie auch nie bekommen wird - was das Stimmen von Harps angeht. Na schön, das ist nicht gerade meine Stärke, aber wie gut ist es doch, das man andere dafür hat.
Solltest Du also Lust bekommen haben Dir die ßeta-harp näher anzusehen, dann empfehle ich Dir: nimm Kontakt mit Ben Bouman auf, er kann Dir alle speziellen Fragen dazu beantworten